Ein voller Erfolg war die Ausrichtung der DM F3B-RES am 12./13.9. bei uns in den Garbenheimer Wiesen. In dieser noch jungen Wettbewerbsklasse werden ferngesteuerte Modellsegelflugzeuge mit maximal 2m Spannweite eingesetzt (siehe hierzu auch den Vorbericht in dieser Rubrik weiter unten). Das Wetter spielte auch mit und so konnte Samstag von früh bis spät geflogen werden. Das Wetterfenster bis zum Regen am Sonntagmittag reichte dann aus, um insgesamt 5 von 6 angesetzten Durchgängen der Vorrunde, sowie 2 Endrunden der besten 8 aus der Vorrunde zu fliegen. Überhaupt hatte die Wettbewerbsleitung um Thomas Ladach, Christian Volkmar und Markus Rink, Timing und Ablauf jederzeit souverän im Griff und viele Teilnehmer waren begeistert von den Vorzügen, die unser weiträumiges Fluggelände und die zur Verfügung stehende Infrastruktur gerade für einen solchen Wettbewerb mit rund 60 Teilnehmern bietet. Auch für die Verpflegung unserer Gäste wurde bestens gesorgt, so dass es am Schluss nur zufriedene Gesichter gab.

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Sportlich groß auftrumpfen konnten unsere Freunde aus Hirzenhain. Mit Tobias Reeh konnten sie nicht nur den Titel in der Hauptwertung nach Hirzenhain holen, sondern mit Paul Ole Borsdorf auch bei den Jugendlichen bis 18 Jahren. Dass Paul Ole mit 7 Jahren zugleich auch der jüngste Pilot im Feld war hat uns besonders gefreut. Gratulation und Respekt nach „Hihai“! Bei den Junioren bis 23 Jahren ging der Titel an Dirk Hanebutte aus Mainz. Unser Christopher Schellhase belegte einen hervorragenden 3.Platz bei den Junioren.

Unser Fazit: Ein sportlich fairer und hochwertiger Wettbewerb fand am Ende seine würdigen Sieger in einer insgesamt sehr entspannten und kameradschaftlichen Atmosphäre. Es hat Spaß gemacht, die RES´ler, eine sehr sympathische Truppe, bei uns zu Gast zu haben. Vielleicht dann bis nächstes Jahr in den Garbenheimer Wiesen…

Am 12./13. September steht in den Garbenheimer Wiesen die Deutsche Meisterschaft der Wettbewerbsklasse F3B-RES für Modellsegelflugzeuge auf dem Programm. In dieser noch relativ jungen Klasse wird nur über Seitenruder (Rudder), Höhenruder (Elevator) und Bremsklappen (Spoiler) gesteuert. Die Flügelspannweite ist auf 2 Meter begrenzt und gestartet wird am Gummiseil. Es werden mehrere Durchgänge geflogen, wobei von den Teilnehmern sekundengenau 6 Minuten Flugzeit plus Ziellandung geflogen werden müssen.

Der Wettbewerb findet am 12. und 13. September auf unserem Modellfluggelände statt. Alle Info's unter

http://modellflugimdaec.de/leistungssport/segelflug/f3b-res

Die vereinsinterne Organisation findet in unserem neuen Forum statt.

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Traditionell trafen sich in der Woche nach Ostern wieder 25 Modellflieger des HLB im Alter von 9 bis 79 zur Modellbaufreizeit auf der Wasserkuppe. Vom VfL Wetzlar nahmen 9 Modellflieger teil, darunter die Organisatoren Christian Volkmar und Andreas Ruppert, sowie Landesjugendleiter Christopher Schellhase und Landesübungsleiter Markus Rink. Das Wetter meinte es wieder einmal gut mit uns. Den anfänglich noch vorhandenen Schneeresten bereitete die Frühlingssonne ein schnelles Ende. So konnte bei mitunter hervorragenden Hangflugbedingungen jeden Tag geflogen werden und  – ein Novum bei der diesjährigen Freizeit – bis spät in die Nacht. Moderne LED-Technik macht es möglich. Diejenigen, die zu später (und kalter) Stunde die warme Werkstatt verlassen hatten um die Flüge der LED-Funcub vor einem beindruckenden Sternenhimmel zu betrachten, haben das sicher nicht bereut. An dieser Stelle herzlichen Dank an Manfred Völler von der Osthessenzeitung für die eindrucksvollen Fotos.

Die mitgebrachten Bauprojekte reichten von Elektro-Speedmodellen, einem Schleppmodell, Nurflügelmodellen, mehreren RES-Seglern bis hin zur Restaurierung von antiken Kellerbeständen. Nicht alles konnte fertiggestellt werden und besonders Chris hat wieder einmal den Baufortschritt seiner eigenen Projekte der Betreuung der Jugend hintenan gestellt. Besonderen Dank an ihn für sein außergewöhnliches Engagement.

Sehr interessant waren auch die abendlichen Theorievorträge von Klaus. Und die morgendlichen Briefings mit den Segelfliegern waren nicht nur ein Beitrag zur Flugsicherheit im gemeinsamen Flugbetrieb, sondern gaben auch dem einen oder anderen Jugendlichen Gelegenheit, ein wenig in die Großfliegerei reinzuschnuppern.

Insgesamt war es eine fantastische Zeit (mit wenig Schlaf) und es wurde zwar oft mal laut, aber nur um zu lachen oder weil der Weihrauch der christlichen Jugendgruppe, die mit uns im Haus war, bei der Morgenandacht den Feueralarm auslöste. Die Woche ging viel zu schnell vorbei und so wundert es auch nicht, dass am Ende die Fortführung dieser Veranstaltung auch in 2016 direkt beschlossene Sache war.  Bei der Anzahl der Voranmeldungen dürften die Plätze jetzt schon knapp werden.

Abschließend ganz besonderen Dank an die CV und Andy für die wieder mal hervorragende Organisation und Durchführung. Alle freuen sich auf nächstes Jahr.

 


 

TRAINER

Der alljährliche Trainer-C-Lehrgang im Modellflug, früher Übungsleiterlehrgang, des Hessischen Luftsportbundes fand Ende Oktober erneut in Schulungsraum, Werkstatt und auf dem Fluggelände Garbenheimer Wiesen des VfL Wetzlar statt. Seit diesem Jahr werden die Lehrgänge nicht mehr von Dr. Klaus Stallmann und Karl Scharning geleitet, sondern vom neuen Landesausbildungsleiter Markus Rink in Zusammenarbeit mit Christian Volkmar (beide VfL Wetzlar).

 

Wie immer wurden die Vortragsthemen vor der Veranstaltung festgelegt, wobei auf die modellfliegerischen Erfahrungen und die aktuellen Projekte der Teilnehmer Rücksicht genommen wurde. Gast der Veranstaltung war der Vizepräsident des HLB, Hans Kordubel. Der Schwerpunkt des Lehrgangs wurde auf die neue Wettbewerbsklasse R.E.S. gelegt. R.E.S. ist die Abkürzung für „Rudder, Elevator and Spoiler“, also Seite, Höhe und Bremsklappe. Der Sportausschuß des HLB-Modellflug will auf diese Weise neben der Aus- und Fortbildung von Trainern auch Multiplikatoren für diese neue Klasse in Hessen setzen. Zu diesem Zweck wurden eine entsprechende Anzahl von „Pica R.E.S.“ gekauft. Der „Pica R.E.S.“ ist ein typischer Vertreter dieser 2m-Klasse. Das Modell ist klassisch in Holz aufgebaut. Einsatzgebiete sind nicht nur Wettbewerbe, sondern auch entspanntes Thermik- und Hangfliegen. Hochstarts am Gummi sind ebenso problemlos möglich wie der Steigflug mit Elektromotor.

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Der Lehrgang diente nicht nur dem Erwerb oder der Verlängerung der Trainer-C-Lizenz, sondern war auch eine „Know-How-Börse“. Die Inhalte der Vorträge können als Datei durch die Lehrgangsleitung für vereinsinterne Schulungen zur Verfügung gestellt werden.